Trainingstipps: Gymnastikball – mehr als nur ein Sitzball

Adidas Gymnastikball
Machen Sie Ihren Sitzball zum Gymnastikball für das tägliche Fitnesstraining
Adidas Gymnastikball
Machen Sie Ihren Sitzball zum Gymnastikball für das tägliche Fitnesstraining

Gymnastikbälle oder auch Sitzbälle sind für Workouts bei Rückenproblemen, Gleichgewichtsübungen oder als Alternative für den Bürostuhl schon lange bekannt. Aber haben Sie den guten Gymnastikball einmal als Sportgerät für ein Ganzkörpertraining gesehen mit dem Sie Beine, Bauch, Arme, Po, Rücken stärken und die tiefliegenden Muskeln straffen können? Nein, dann wird es Zeit einen genauen Blick auf den Fitnessball zu werfen und zu zeigen was Sie alles mit diesem Ball machen können. Sie werden staunen und feststellen, dass ein Training auf dem Gymnastikball nicht nur effektiv für Ihre Figur und Fitness ist, sondern auch richtig Spaß macht.

Die richtige Größe für den Fitnessball

Um Spaß beim Training zu haben und die Übungen richtig ausführen zu können, ist es wichtig einen Ball zu haben, der von der Größe her zu Ihnen passt. Hierzu gibt es einige Richtwerte. Bei einer Körpergröße von 140cm bis 155cm benötigen Sie einen Gymnastikball mit einem Durchmesser von 55cm, von 155cm bis 175cm empfiehlt sich eine Durchmesser von 65cm, ab 175cm bis 185cm ist der Durchmesser von 75cm ratsam und bis 190cm Körpergröße sollten Sie einen 85cm Ball nehmen. Bitte achten Sie auch auf das zulässige Benutzergewicht des Gymnastikballs um ein eventuelles platzen und somit Verletzungen zu vermeiden.

Warum Übungen auf dem Sitzball

Die Übungen auf dem Gymnastikball sind besonders schonend für Ihre Gelenke, da harte Stöße vermieden werden. Zudem werden während des Trainings mehrere Muskeln geleichzeitig aber auch die kleinen tieferen Muskeln beansprucht, der Gleichgewichtsinn verbessert und die Koordination verfeinert. Auch wenn die Übungen oft leicht aussehen, haben sie es in sich. Der Körper, das Gehirn und Sie müssen ordentlich arbeiten und kommen garantiert ins Schwitzen.

Die klassische Variante des Ganzkörpertrainings

Auch bei den klassischen Übungen, die einfach aussehen, müssen Sie sich ordentlich anstrengen und konzentrieren. Die Übungen werden nicht schnell hintereinander absolviert sondern jede einzelne Übung langsam mit mehreren Wiederholungen (10-15). Also nehmen Sie sich Zeit, hören Sie auf Ihren Körper und merken Sie wie Ihre Muskeln arbeiten und welche sich anstrengen. Sollten Sie merken, dass Sie die Übungen mit dem Gymnastikball nicht sauber ausführen können, reduzieren Sie die Wiederholungen oder Fortgeschrittene denen die Anzahl zu gering ist, können diese einfach erhöhen. Passen Sie die Wiederholungen Ihrer eigenen Kondition an, um die Übungen richtig ausführen zu können.

  • Bauchmuskeltraining für ein schönes Sixpack.
    Crunches oder Sit Up‘s einmal anders und nicht auf dem Boden. Nehmen Sie Ihren Gymnastikball, setzen sich rauf, rollen Sie den Ball nun etwas nach vorne, so dass Sie fast liegen, der Ball im Rücken ist und die Beine im rechten Winkel stehen. Arme parallel zum Körper halten. Jetzt richten Sie Ihren Oberkörper langsam auf, so wie Sie es von normalen Crunches kennen. Am Anfang reicht es auch, wenn Sie den Oberkörper nur etwas anheben. Achten Sie darauf, dass der Bauch angespannt ist und die Kraft aus dem Bauch kommt und nicht aus dem Rücken geholt wird.
  • Liegestütze für starke Arm- und Brustmuskeln
    Liegestütze auf dem Gymnastikball gleichen denen auf dem Boden, nur dass Sie hier die Beine auf den Sitzball legen. Der Rest ist wie gewöhnt. Der Unterschied zu normalen Liegestütze ist, dass Sie während der Übung das Gleichgewicht behalten müssen und darauf achten sollten, dass der Ball nicht wackelt und wegrollt. Also schön die Spannung halten. Hierdurch werden nicht nur die Arm- und Brustmuskeln beansprucht sondern auch Rücken und Bauch sowie die unterliegende Muskulatur, die oft vernachlässigt wird.
  • Beine, Arme, Rücken, Bauch – Ganzkörpertraining
    Diese Übung erinnert etwas an die damalige Klappmesserübung aus der Schule nur dass jetzt noch ein Sitzball hinzukommt. Mit dieser Übung können Sie den gesamten Körper trainieren. Legen Sie sich mit dem Rücken auf den Boden. Nehmen Sie Ihren Gymnastikball zwischen die Füße und heben diesen an. Jetzt bringen Sie den Ball mit Ihren Beinen über Ihren Oberkörper, heben den Oberkörper an und versuchen nun mit den ausgestreckten Händen den Ball zu greifen. Während die Beine weiter oben sind, führen Sie den Ball mit Ihren Händen hinter Ihren Kopf. Dort angekommen, geht der Ball wieder zurück zu den Beinen und zurück zur Ausgangsposition. Dort angekommen, geht es wieder von vorne los. Merken Sie wie Ihre Muskeln arbeiten?

Gute Sitzbälle / Gymnastikbälle für das Training

  1. Togu My Ball Soft -> mit Kundenbewertungen
  2. Adidas Gmnastikball inkl. Pumpe -> mit Kundenbewertungen
  3. Sportastisch Workout-Ball -> mit Kundenbewertungen 

Bücher und Vidoes zum Training mit dem Gymnastikball:

  1. Übungskatalog Athletiktraining mit Pezziball
  2. Core Fitness mit Gymmastikball 
  3. Fitnesstraining mit Pezziball

Die ausgefallende Art des Trainings

Herkömmliches Training mit dem Gymnastikball war gestern. Wer Spaß an neuen Sachen hat und immer gerne was anderes ausprobiert, sollte sich das BodyJuggling genauer ansehen. Der Trend vereint Yoga, Pilates, Tai-Chi sowie Akrobatik und wurde durch den Amerikaner SaTek kreiert. Alle Elemente werden auf dem Gymnastikball durchgeführt und sollen das Körpergefühl steigern, Stress abbauen, Energie gewinnen und Spaß machen. Aber auch das Gleichgewicht stärken, Beweglichkeit und Koordination steigern, Herz-Kreislaufsystem verbessern und die tiefliegende Muskulatur fördern.
Es ist schwierig BodyJuggling genau zu beschreiben, da viele Elemente vereint und die Bewegungen komplex sowie fließend sind. Es sieht so aus, als würde es eher ein „Tanz“ sein anstatt Trainingsübungen. Es sind teilweise schnelle, verschiedene Bewegungsabläufe ganz anders als das klassische Training.
Sehen Sie selbst:

Bis die Übungen so leicht aussehen, bedarf es einer Menge Schweiß, Ausdauer, Muskelkater und Disziplin. Aber es lohnt sich. Sie werden mit jeder Menge Spaß belohnt.

Über Wolfgang 161 Artikel
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